Vertrag und Versprechen: Online Dating und Neoliberalismus

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Nicht nur auf Dating Apps, sondern auch auf willhaben oder Quizduell stehen übergriffige Nachrichten gegen weiblich gelesene Personen (oder Avatare) auf der Tagesordnung. Den strukturellen Charakter dieser sexualisierten Gewalt zeigen Caro und Kim im Instagram Profil @antifliriting2. Anonymisiert veröffentlichen sie übergriffige Nachrichten, die ihnen von ihren rund 70.000 Follower*innen zugesendet werden. 

Aber gehen wir mit dem Anmelden auf Dating-Apps eine Art Vertrag ein? Und warum wird “lass uns mal treffen” oft  mit “na klar will ich mit dir schlafen” verwechselt? 

Diesen Fragen gehen Olivia und Maxi von der Redaktion im Gespräch mit Caro nach. Schnell stoßen sie auf das Grenzgebiet zwischen sexueller Belästigung, Nötigung und Vergewaltigung, weshalb wir hier kurz auf zwei Anlaufstellen für betroffene Personen von sexueller Gewalt verweisen.

  • Den 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien kannst du erreichen unter: 01 71 71 9.
  • Und die Frauenhelpline der autonomen Frauenhäuser ist erreichbar unter 0800/222 555. 

Gleichzeitig bieten Dating Apps auch Plattformen, um Menschen außerhalb der eigenen bubble kennenzulernen, langjährige Freund*innenschaften zu knüpfen und romantische Beziehungen zu starten. Der zweite Teil des Gesprächs dreht sich also um die positiven Seiten von Dating Apps. Du bist schon gespannt? Dann hör dich rein. But keep in mind: Alles was kein enthusiastisches Ja ist, ist ein Nein!!!

Wie immer freuen wir uns über Kritik, Meinungen und Fragen zur Folge: Schreib uns auf Facebook (@UnterPalmenZeitung), Instagram (@u.p.zeitung), WhatsApp/Telegram/Signal (+43 677 63086954) oder via Mail.

Was wir dich diesmal fragen wollen: Welche ungeschriebenen Regeln bemerkst du beim Nutzen von Dating Apps?

Wenn dir der Podcast taugt, dann gib uns unbedingt 5 Sterne auf Apple Podcast.
Und nicht vergessen: Egal was es gibt, Hauptsache mit Schirmchen und Streusel! #süßbleiben

1 thought on “Vertrag und Versprechen: Online Dating und Neoliberalismus”

  1. Pingback: ,,Einmal zu viel’’ – thesocialconsumer

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